Nortrud Semmler-Otranto, Großhelfendorf

Ich heiße Nortrud Semmler-Otranto und bin Journalistin.  Fast vier Jahrzehnte habe ich u. a. für das „Notizbuch“ im Bayerischen Rundfunk gearbeitet und dort für die Umwelt- und Verbraucherausgabe.

Dass ich dort „gelandet“ bin, hat mit meiner Lebensgeschichte zu tun: 1987 – ein Jahr nach der Havarie in Tschernobyl – musste meine Schilddrüse operiert werden. Danach habe ich mich intensiv mit Energie aus Uran/Atom, Öl, Kohle und Gas auseinandergesetzt und bin zu dem Schluss gekommen, dass es nur zwei menschen- und umweltverträgliche Lösungen gibt: regenerative Energien und eine drastische Reduzierung unseres Energieverbrauchs.

Bei meinen vielen beruflichen Reisen in Drittweltländer bin ich leider auch mit Pflanzen“schutz“mitteln in Berührung gekommen, die meiner Gesundheit nicht gut taten. Seitdem reagiere ich mit Kopfschmerzen,  Übelkeit und Taubheitsgefühlen auf jeden noch so geringen Kontakt mit diesen Giften: Pestiziden, Herbiziden, Fungiziden. Eine einzige gespritzte Tomate kann mich für Tage aus der Bahn werfen. Lebensmittel aus konventionellem Anbau sind seitdem ein absolutes Tabu für mich. Auch diese Erfahrungen haben meine beruflichen Schwerpunkte bestimmt: in meinen Radiosendungen habe ich mich für den ökologischen Landbau stark gemacht.

Und so ist es nur folgerichtig, dass ich mich zu den Ayinger Grünen gesellt habe, deren konstruktive Arbeit in der Gemeinde ich aus vollem Herzen unterstütze.

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