Damals und Heute: Dr. Markus Büchler

Land­tags­ab­ge­ord­ne­ter

Tat­säch­lich bei­ge­tre­ten im Jahr 1991, aufgrund schnell ar­bei­ten­der Par­tei­struk­tu­ren offiziell 1993 in den Akten auf­ge­nom­men.

 

Wie war Dein erster Kontakt zu den Grünen?

Der Besuch einer Orts­ver­samm­lung des damals ge­mein­sa­men Orts­ver­bands Ober- und Un­ter­schleiß­heim. Da war eine bunt gemischte Gruppe von Leuten, die gerade einen neuen Sprecher gesucht hat. Da ich nicht “bei drei” auf dem Baum war, wurde ich gewählt :-)

Wie war es damals ein Grüner zu sein?

Man war Au­ßen­sei­ter. Manchmal wurde man auch massiv an­ge­fein­det. Da fällt mir ein Vorfall in Nie­der­bay­ern ein, wo ich zusammen mit Toni Hofreiter und anderen jungen Leuten Mitte der Neunziger als Wahl­kampf­hil­fe pla­ka­tiert habe. Aus einem Hof kam ein Bauer mit der Mistgabel auf uns zugerannt und hat uns “Greanes Gschwerl” wort­ge­wal­tig ver­scheucht…

Wie ist es heute ein Grüner zu sein, was hat sich verändert?

Heute hingegen genießt man als Grüner viel Respekt, auch vom po­li­ti­schen Gegner. Wir haben uns – wie ich meine zurecht – trotz aller Dif­fe­ren­zen den Ruf erworben, dass wir auf­rich­tig, kreativ und beherzt für eine le­bens­wer­te Zukunft eintreten. Viele Leute setzen große Hoff­nun­gen in uns.

Was glaubst Du, wie die Grünen im Jahr 2030 sein werden?

Wozu die Frage, das ist doch klar: Im Bund stellen wir den Kanzler und in Bayern die Mi­nis­ter­prä­si­den­tin :-)

 

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