„Zukunft Jugend”

Grüne Kreistagsfraktion fordert Arbeitsgruppe zur Abwendung von Folgen durch Pandemie

Durch die Belastungen der Corona-Pandemie werden in den kommenden Jahren sehr viel mehr junge Menschen Hilfe benötigen!” , warnt Kreisrat Johannes Rohleder. „Zwar verfügen wir im Landkreis München über eine sehr vitale Jugendhilfe, im Moment offenbaren sich aber vor allem große psychosoziale Pandemie-Folgen bei jungen Menschen. Wenn wir diese jetzt nicht schnell anpacken, werden sie in der Zukunft zu einem immer größeren Problem heranwachsen!”

Die Grünen im Kreistag fordern deshalb eine Arbeitsgruppe mit dem Titel „Zukunft Jugend” (Antrag im Anhang) . Diese soll aus Vertreter*innen der Verwaltung, freier Träger der Jugendhilfe und Mitgliedern des Jugendausschusses bestehen. Innerhalb dieser Arbeitsgruppe soll ein „Jugendpolitisches Konzept” für den Landkreis erarbeitet werden. Konkret würden hier bestehende Angebote geprüft und Synergieeffekte in den Blick genommen werden. Johannes Rohleder: „Es gibt aus Grüner Sicht ganz klare Bereiche, die zu beleuchten wären. Neben der Situation von Kindern und Jugendlichen auch die von Familien im gesamten. Wichtig sind aber auch die beruflichen Perspektiven von jungen Menschen im Landkreis. Der Ausbildungsmarkt vor Ort ist durch die Pandemie und ihre wirtschaftlichen Folgen auch bei uns geschrumpft!”

Christoph Nadler, Fraktionsvorsitzender: „Die aktuelle Situation stellt die Landkreis-Politik in der Gegenwart schon vor genügend große Herausforderungen. Wir haben jetzt die Chance dafür zu Sorgen, dass sie sich nicht auch noch übermäßig negativ auf die nächsten Generationen im Landkreis München auswirkt.”

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