Die Reform der MVV-Reform: 

Die MVV-Tarifreform wurde in der angekündigten Form (unser Beitrag vom 1.8.18) nicht beschlossen. Zum Glück! Aktueller Stand ist, dass es zu mehreren Punkten Nachverhandlungen geben wird. So soll speziell bei den Tarifsprüngen nachgebessert werden: nicht nur aber vor allem den Landkreis München betreffend. Denn von hier kam auch der meiste Widerspruch. Aying hofft, dass bei den Nachverhandlungen u. a. auch die Teilung unserer Gemeinde in zwei Tarifzonen vom Tisch sein wird. Die nachgebesserte Tarifreform soll spätestens im Dezember 2019 in Kraft treten.
Die von Ministerpräsident Markus Söder in letzter Minute publikumswirksam aus dem Hut gezauberte Idee eines 365 Euro-Jahrestickets ist so neu allerdings nicht: die Grünen fordern eine solch günstige Jahreskarte schon seit langem!
Doch bei all den Diskussionen um nachvollziehbare und einfachere Tarife ist nicht aus den Augen zu verlieren, dass vor allen Dingen auch die Infrastruktur verbessert werden muss. Für Aying heißt das: zweigleisiger Ausbau zwischen Giesing und Kreuzstraße.

13. September 2018, Nortrud Semmler-Otranto

Ergänzung:

Im Moment sieht es so aus, als ob große Teile des Landkreises in die M-Zone aufgenommen würden – mit großen Vergünstigungen vor allem bei den Zeitkarten. Auch bei diesem Modell bliebe die Gemeinde Aying geteilt: Dürrnhaar und Aying lägen noch in der M-Zone, Peiß und Großhelfendorf in der Zone 1 (statt wie ursprünglich geplant in Zone 3). Diskutiert wird aber noch die Möglichkeit von sogenannten Überlappungs­bereichen. Das könnte heißen, dass Peiß und Großhelfendorf vielleicht doch noch in die gleiche Zone rutschen wie die nördlicheren Ortsteile der Gemeinde. Noch ist vieles offen – auch die Preise.

8. Oktober 2018, Nortrud Semmler-Otranto

 

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld