Gemeinderatsmitglieder

Seit Mai 2014 sind die Ayinger Grünen mit Christine Squarra aus Dürrnhaar und Andreas Wolf aus Großhelfendorf im Ayinger Gemeinderat vertreten. Christine ist außerdem im Bau- und im Sozialausschuss, während Andreas unsere Interessen im Verkehrs- sowie im Haushaltsausschuss vertritt. Im Mai 2020 kamen mit Franz Klug aus Großhelfendorf und Hermann Klein aus Aying zwei weitere Grüne Gemeinderäte hinzu.

Christine und Andreas haben zum Beginn der neuen Legislaturperiode auf die vergangenen sechs Jahr zurückgeblickt. Ihre sehr persönlichen Resümees gibt es hier (Christine) und hier (Andreas).

Zur Person: Christine Squarra, Dürrnhaar

Christine 2019

Hier in Aying, genauer gesagt im Ortsteil Dürrnhaar, bin ich aufgewachsen, hier leben meine Freundinnen und Freunde, hier sind meine Kinder groß geworden und hier lebe ich mit meiner Familie heute noch sehr gerne. Doch mein Zuhause, “meine” Gemeinde, hat sich in den letzten Jahren verändert: sie ist gewachsen, sowohl an Einwohner*innen als auch an Häusern, Betrieben, Parkplätzen, Verkehr. Die Menschen haben andere Anforderungen an Nahversorgung, Betreuungsmöglichkeiten für Kinder und Senior*innen, Mobilität und Freizeitangebote als früher. Diese Veränderungen so zu begleiten und zu steuern, dass alle Bürger*innen – alteingesessene, neuzugezogene und zu uns geflüchtete – gerne hier leben und dennoch Aying seinen ursprünglichen Charme bewahrt, das war von Anfang an der Antrieb für mein Engagement im Gemeinderat. Dazu kommen meine Grünen Überzeugungen, unsere Umwelt und unser Klima für nachfolgende Generationen zu schützen und zugleich den Bürger*innen transparente Einblicke in die Entscheidungen zu geben.

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Zur Person: Andreas Wolf, Großhelfendorf

Andreas Wolf, Gemeinderat Aying

2014 wurde ich in das Ehrenamt des Gemeinderats gewählt und setze mich nun auch in der örtlichen Kommunalpolitik für Grüne Themen ein. Natur und Mensch in Einklang bringen und dabei einen nachhaltigen Umgang mit den endlichen Ressourcen immer wieder einfordern, ist mein Anliegen.

Mein Motto ist: “Ich möchte meine Neugierde und Interesse an Innovationen nutzen und in zukunftsweisende Ideen und Visionen für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft für unsere Kommune einbringen. Gemeinsam können wir so im transparenten Dialog die Herausforderungen von Energie-, Mobilitätswende und Klimawandel umsetzen und die Klimaneutralität erreichen.”

Wo es geht, benutzte ich mein Fahrrad. Denn es ist das einzige (schnelle) Fortbewegungsmittel, das den konsequenten Kontakt mit der Umwelt lehrt. Denn durch eine menschen- und umweltgerechte Verkehrspolitik, die auf einer sich annähernden Geschwindigkeit der Teilnehmer basiert und die Rücksichtslosigkeit und gedankenlose Verschwendung von Raum, Gütern und Gesundheit zu einer kommunizierenden, solidarischen und naturnahen Gemeinschaft wandelt, möchte ich unsere Zukunft gestalten.

Sprechen Sie mich an, wenn Sie Fragen zu alternativen Energien, zu deren Erzeugung mit Sonne und der Speicherung haben. Auch für ein Repair-Café zum Kettenwechsel, Austausch des Tretlagers oder Kettenritzels sind Sie bei mir richtig. Helfen Sie mit, unsere Gegenwart und Zukunft lebenswert zu gestalten.

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Zur Person: Franz Klug, Großhelfendorf

Mein Name ist Franz Klug, ich bin 50 Jahre alt und lebe mit meiner Familie seit über 12 Jahren in Großhelfendorf. Aufgewachsen bin ich auf einem Bio-Bergbauernhof in Österreich. Dort lernte ich früh die Vorzüge der ökologischen Wirtschafts- und Lebensweise kennen – aber natürlich auch die damit verbundenen Probleme die bei der Umstellung aufgetreten sind.

Mit dem Umzug nach Großhelfendorf wurde ich Aktiver der Freiwilligen Feuerwehr. Für meine zwei Kinder engagierte ich mich von Anfang an ehrenamtlich: Erst sechs Jahre als Elternbeirat im Kindergarten und nun seit sechs Jahre an unserer Grundschule. Ehrenamtliches Engagement ist für mich ein Grundpfeiler unserer freien demokratischen Gesellschaft.

Dumpfer Nationalismus und Ausgrenzung ließen mich in den letzten Jahren verstärkt zu einem politischen Menschen werden. Nur wenn wir gegen solche Tendenzen ankämpfen und stattessen die sozialen Folgen von Ungerechtigkeiten bekämpfen, und allen Bürgern eine faire Teilhabe an unserer Gesellschaft ermöglichen, werden wir unsere Freiheit gegen Extremisten schützen.

Die aktuelle Gesundheitskrise wird uns in den kommenden Jahren sehr stark wirtschaftlich beschäftigen. Wir werden lernen mit einer veränderten Lebensweise zurecht zu kommen. Dies sozial und ökologisch so zu steuern, sodass wir regional gestärkt diese Situation hinter uns lassen, ist eines meiner Anliegen für die ich mich einsetzen werde – zu unserem und dem Wohl nachfolgender Generationen.

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Zur Person: Hermann Klein, Aying

Mit meiner Familie lebe ich seit 2011 in Aying. Wir haben hier viele neue Freunde gefunden und fühlen uns sehr wohl. Wir schätzen das ländliche Umfeld, die gute Luft, die gleichzeitige Nähe zu den Bergen und zu München mit all seinen Angeboten.

Bei zahlreichen geschäftlichen und privaten Reisen durfte ich Menschen aus der ganzen Welt kennenlernen und konnte mich mit ihnen austauschen. Dabei erhielt ich Einblick in verschiedenste Kulturen und Denkweisen. Dies lehrte mich zum einen offen und tolerant zu sein, zum anderen fand ich bei vielen Menschen einen tief verwurzelten Bezug zur Natur und zum friedvollen Leben.

Die Themen Klimaschutz und Energie sind mir eine Herzensangelegenheit. Ich bin überzeugt, dass für uns durch sinnvollem Umgang mit Ressourcen und Technologie ein klimaneutrales Leben ohne Abstriche möglich ist. Unser innovatives High-Tech Land bietet dafür beste Voraussetzungen. All unsere benötigte Energie kann emissionsfrei produziert werden, und davon können die Gemeinde und alle Bürger auch finanziell profitieren. Wichtiges Element ist ebenso die Mobilität: Ausbau und Qualität der S7, Radwegenetz und die E-Mobilität tragen erheblich zum Klimaschutz bei. Aying soll eine Vorreiterrolle im Landkreis übernehmen, dies schafft Arbeitsplätze und zieht zukunftsträchtige Unternehmen an. An dieser Aufgabe möchte ich arbeiten.

In der zunehmenden Ungleichheit sehe ich eine große Gefahr für unsere Gemeinschaft. Sie tritt in verschiedensten Formen auf, zum Beispiel in der Verknappung von bezahlbarem Wohnraum, Ausbreitung von Niedriglohnverhältnissen und der Ausgrenzung von Minderheiten. Aying soll auch in Zukunft ein gesichertes, gemeinschaftliches Leben ermöglichen und Heimat sein für alle, die sich hier wohl fühlen und unser Grundgesetz achten. Dafür möchte ich mich ebenso einsetzen.

Gleichwohl interessieren mich alle anderen Themen, die unsere Gemeinde betreffen. Wenn Sie ein Anliegen haben oder mich einfach nur mal kennen lernen wollen, nur zu!

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