Allgemein

Aying radelt…for Future!

Aying radelt for Future – so ließ sich das Fazit des diesjährigen Stadtradelns kurz und knapp betiteln. 12 Teams mit 96 Radelnden kamen heuer in die Wertung und erradelten insgesamt 23.729 km, was für den 41. Platz in Bayern bei den Gemeinden unter 10.000 Einwohner*innen reichte (kann sich aber noch ändern, da ev. noch nicht alle ihr Zeitfenster abgeschlossen haben).

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Unsere Gemeindebücherei – mit geringen Mitteln zu tollen Ergebnissen!

Obwohl die Zeiten und das Umfeld sehr schwierig sind, freuen wir uns mit unserer Gemeindebücherei gleich aus zwei Gründen. Es gelang im Zuge des Programms „Vor Ort für alle – Soforthilfeprogramm Bibliotheken“ beim Deutschen Bibliotheksverband eine Förderung in Höhe von 18.000 Euro zu erhalten. Dieses Geld wird die Bücherei dazu verwenden um die Mitarbeiter zu entlasten. Im bayerischen “Leistungsvergleich” erreichte unsere Gemeinde mit 8,34 jährlichen Entleihungen einen hervorragenden 17. Platz von 150 Büchereien!

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Das 365-Euro-Ticket für S-Bahn & Co.

Einen Euro pro Tag und keinen Cent mehr kostet ab 1. August die Nutzung der öffentlichen Verkehrsmittel im gesamten MVV/MVG-Raum! Und zwar für Schüler*innen – gleich ob öffentliche, staatlich anerkannte private oder berufsbildende Schule –  sowie für Azubis, Buftis und für alle, die sich für ein Freiwilliges Ökologisches oder Soziales Jahr entschieden haben.
Das sind, so der MVV, etwa 360.000 Personen, die in einem Gebiet von sage und schreibe 5500 Quadratkilometern kreuz und quer unterwegs sein dürfen: für einen Euro pro Tag!
In diesem Beitrag erklärt S-Bahn-Aktivistin Nortrud alle Hintergründe.

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Klimakrise gemeinsam verhindern

Hans Gröbmayr, der im Sommer scheidende Leiter der Energieagentur München/Ebersberg, hat sich zum Ende seiner Amtszeit mit einem eindringlichen Appell an alle Mandatsträger*innen im Landkreis und den Kommunen gewandt. In dem offenen Brief fordert er ein radikales Umdenken und weist alle unmissverständlich darauf hin, dass nicht mehr viel Zeit zum Verhindern der Klimakatastrophe bleibt.

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Die Corona App: Datenpreisgabe unter den Aspekten Datenschutz und Informationssicherheit

Es gibt genau drei Möglichkeiten, eine Corona App zu programmieren, die zwar alle funktionieren, aber nicht alle gleichermaßen Datenschutz und Privatsphäre berücksichtigen. Letztere sind jedoch notwendig, um eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung zu erlangen, denn nur wenn sehr viele Bürgerinnen und Bürger die App installieren, können die Ziele erreicht werden: Infektionswege nachvollziehen und Infizierte zu einem klärenden Test oder einer Quarantäne verhelfen. Wie sie sich in Funktion und Auswirkung unterscheiden, macht folgendes Beispiel deutlich:
Am Morgen fahre ich mit dem Rad nach Peiß und kaufe beim Bäcker Brezen und Semmeln für das Frühstück. Dabei treffe ich nicht nur auf die Verkäuferin, den Bäckermeister und einen guten Freund, sondern auch auf zwei weitere Personen. Ich trage Mundschutz und berücksichtige alle derzeitigen Vorsichtsmaßnahmen. Ich bin, da ich noch etwas warten muss, etwa 10 Minuten im Laden. Das Gespräch setzt sich aber noch mit meinem Freund etliche Minuten vor der Tür fort. Anschließend geht es weiter zum Metzger, auch dort ein ähnliches Publikum und eine ähnliche Aufenthaltsdauer. Am Nachmittag fällt mir noch ein, dass ich ja noch Besorgungen machen muss und ich fahre zum Supermarkt. Kontakt habe ich auch hier mit Leuten aus unserer Gemeinde.
Variante 1: Bei der installierten GPS-Version der Corona App, würde das GPS-Tracking jetzt im Hintergrund während jeder Sekunde meines Tages protokollieren, an welcher Stelle ich heute in Aying war. Die Daten würden dann bei der nächsten Verbindung ins Internet auf einen zentralen Server überspielt. Dort würde die Auswertung der Spuren beginnen, die ich und die unzähligen Mitmenschen hinterlassen haben. Unzählige Daten, wenig Transparenz und Datenschutz.
Variante 2: Bei der Tracing App ohne GPS, Variante I, ist der Weg durch unser Ayinger Dorf ähnlich. Allerdings kann er nicht nachvollzogen werden. Denn es werden bei der Tracing App nur Kontakte aufgezeichnet, die von der Bluetooth-Schnittstelle meines Smartphones als zu nah registriert werden. Dann tauschen die Handys eine verschlüsselte und eigens von Dritten nicht nahvollziehbare Identifikationsnummer aus.
Variante 3: Wie in Variante 2 werden auch hier innerhalb einer Tracing App über die Bluetooth-Schnittstelle des Smartphone Betriebssystems standardisiert die minimal notwendigen Daten erhoben. Auch wiederum nur die der potentiell gefährlichen Kontakte. Die Auswertung findet nun aber direkt auf dem Handy statt.
Was bedeutet das nun im Einzelnen?

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