Demokratie

Unsere Gemeindebücherei – mit geringen Mitteln zu tollen Ergebnissen!

Obwohl die Zeiten und das Umfeld sehr schwierig sind, freuen wir uns mit unserer Gemeindebücherei gleich aus zwei Gründen. Es gelang im Zuge des Programms „Vor Ort für alle – Soforthilfeprogramm Bibliotheken“ beim Deutschen Bibliotheksverband eine Förderung in Höhe von 18.000 Euro zu erhalten. Dieses Geld wird die Bücherei dazu verwenden um die Mitarbeiter zu entlasten. Im bayerischen “Leistungsvergleich” erreichte unsere Gemeinde mit 8,34 jährlichen Entleihungen einen hervorragenden 17. Platz von 150 Büchereien!

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Digitalisierung an Schulen

Ayinger Grüne informieren über Höhe der Fördermittel
In der Coronakrise zeigen sich die Probleme der Digitalisierung an Schulen wie unter einem Brennglas, z.B. vielerorts langsames Internet oder mangelnde IT-Ausstattung. Um alle Schülerinnen und Schüler zukünftig auch zuhause besser erreichen und unterrichten zu können, hat die Bundesregierung deshalb zusätzlich zum Digitalpakt (Volumen: 5 Milliarden Euro) ein weiteres Förderprogramm in Höhe von 500 Millionen Euro zur Anschaffung digitaler Endgeräte wie Laptops und Tablets aufgelegt. Diese sollen dann an die Lernenden unbürokratisch verliehen werden.  Der Freistaat Bayern bekommt insgesamt rund 78 Millionen Euro, davon erhält die Gemeinde Aying 9.561,00 Euro. “Die zusätzlichen Fördermittel sind ein guter erster Schritt. Damit digitale Bildung dauerhaft gelingt, brauchen wir aber noch viel mehr: Der Freistaat Bayern muss jetzt die Kommunen bei der Systemadministration unterstützen, denn mehr Geräte heißt natürlich auch viel mehr Aufwand bei Wartung und Pflege”, so Franz Klug, der die Ayinger Grünen im Sozialausschuss vertritt. 

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#blacklivesmatter

Am vergangenen Samstag, den 06. Juni fand in München eine Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt im stillen Gedenken an George Floyd statt. Organisiert worden war diese ursprünglich für 200 Personen angemeldete Demo von einem losen Zusammenschluss weitgehend über soziale Medien und online Ankündigungen in der Lokalpresse. Es kamen zwischen 20.000 und 30.000 Menschen. Darunter waren unsere Ortsverbandsvorsitzende Christine aus Dürrnhaar, die zusammen mit Giuseppe aus Peiß am Königsplatz war. Im Folgenden schildern sie ihre Eindrücke. (Interview zweisprachig, deutsch-italienisch)

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Die Corona App: Datenpreisgabe unter den Aspekten Datenschutz und Informationssicherheit

Es gibt genau drei Möglichkeiten, eine Corona App zu programmieren, die zwar alle funktionieren, aber nicht alle gleichermaßen Datenschutz und Privatsphäre berücksichtigen. Letztere sind jedoch notwendig, um eine hohe Akzeptanz in der Bevölkerung zu erlangen, denn nur wenn sehr viele Bürgerinnen und Bürger die App installieren, können die Ziele erreicht werden: Infektionswege nachvollziehen und Infizierte zu einem klärenden Test oder einer Quarantäne verhelfen. Wie sie sich in Funktion und Auswirkung unterscheiden, macht folgendes Beispiel deutlich:
Am Morgen fahre ich mit dem Rad nach Peiß und kaufe beim Bäcker Brezen und Semmeln für das Frühstück. Dabei treffe ich nicht nur auf die Verkäuferin, den Bäckermeister und einen guten Freund, sondern auch auf zwei weitere Personen. Ich trage Mundschutz und berücksichtige alle derzeitigen Vorsichtsmaßnahmen. Ich bin, da ich noch etwas warten muss, etwa 10 Minuten im Laden. Das Gespräch setzt sich aber noch mit meinem Freund etliche Minuten vor der Tür fort. Anschließend geht es weiter zum Metzger, auch dort ein ähnliches Publikum und eine ähnliche Aufenthaltsdauer. Am Nachmittag fällt mir noch ein, dass ich ja noch Besorgungen machen muss und ich fahre zum Supermarkt. Kontakt habe ich auch hier mit Leuten aus unserer Gemeinde.
Variante 1: Bei der installierten GPS-Version der Corona App, würde das GPS-Tracking jetzt im Hintergrund während jeder Sekunde meines Tages protokollieren, an welcher Stelle ich heute in Aying war. Die Daten würden dann bei der nächsten Verbindung ins Internet auf einen zentralen Server überspielt. Dort würde die Auswertung der Spuren beginnen, die ich und die unzähligen Mitmenschen hinterlassen haben. Unzählige Daten, wenig Transparenz und Datenschutz.
Variante 2: Bei der Tracing App ohne GPS, Variante I, ist der Weg durch unser Ayinger Dorf ähnlich. Allerdings kann er nicht nachvollzogen werden. Denn es werden bei der Tracing App nur Kontakte aufgezeichnet, die von der Bluetooth-Schnittstelle meines Smartphones als zu nah registriert werden. Dann tauschen die Handys eine verschlüsselte und eigens von Dritten nicht nahvollziehbare Identifikationsnummer aus.
Variante 3: Wie in Variante 2 werden auch hier innerhalb einer Tracing App über die Bluetooth-Schnittstelle des Smartphone Betriebssystems standardisiert die minimal notwendigen Daten erhoben. Auch wiederum nur die der potentiell gefährlichen Kontakte. Die Auswertung findet nun aber direkt auf dem Handy statt.
Was bedeutet das nun im Einzelnen?

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Sechs Jahre

Sechs Jahre entsprechen 2192 Tage oder 313 Wochen und einem Tag oder 72 Monaten.

Was seit Mai 2014 geschah und wie sie ihre Zeit als Gemeinderatsmitglieder wahrgenommen haben, welche Themen Ihnen besonders am Herzen lagen und worum es in den kommenden sechs Jahren gehen wird – all dies haben Christine Squarra und Andreas Wolf in sehr persönlichen Resümees zusammengefasst.

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