Wie ökologisch ist die Energiewende?

Dieser Frage gehen in letzter Zeit immer mehr Menschen nach, leider nicht selten mit dem Ziel, die Energiewende und alles, was damit zusammenhängt, in Misskredit zu bringen. Zuletzt war es ein Beitrag des Fernsehsenders ARTE mit dem Titel „Umweltsünder E-Auto“, der nicht nur Gegner*innen der E-Mobilität erfreute, sondern ganz grundsätzlich Wasser auf die Mühlen sämtlicher Kritiker*innen der Energiewende war.

Wir Ayinger Grünen haben uns deshalb näher mit diesen Widersprüchlichkeiten beschäftigt, die immer wieder die Runde machen und wollen versuchen, alles etwas neutraler und übersichtlicher einzuordnen.

Vorab sei gesagt, dass wir weder dem ARTE-Beitrag noch ähnlichen Berichterstattungen direkte Falsch-Meldungen nachsagen, denn teilweise handelt es sich um sehr gewissenhafte Recherche-Ergebnisse, die auch ganz sicher den Befürworter*innen der Energiewende nicht gefallen. Es ist grundlegend richtig, dass alles, was irgendwie hergestellt wird, um CO2 einzusparen, bei der Produktion auch selbst CO2 verbraucht. Die Frage ist allerdings, in welchem Verhältnis das der Fall ist und wie (un-)problematisch die Produktion als solche ist, sowohl hinsichtlich der Rohstoffe als auch der Menschenrechte.

Es reicht also nicht zu zeigen, dass an einer Stelle etwas schief läuft, ohne es in einen Gesamtkontext zu stellen. Vor allem aber reicht es nicht, nur Probleme aufzuzeigen ohne Lösungsvorschläge zu machen. Das führt dann nur zu Verzweiflung, Enttäuschung und Stagnation – mit anderen Worten: es passiert gar nichts und die Klimakrise wird sich ungebremst weiter verstärken.

Bei folgenden Zusammenhängen ist uns ganz besonders aufgefallen, dass eine einseitige Berichterstattung ziemlich rasch zu Falschdarstellungen und/oder Mythenbildung führt, weshalb wir sie näher erklären wollen.

1.) Lithium für E-Autos
2.) CO2-Ausstoß und E-Autos 
3.) Windkraft und Infraschall
4.) Windkraftanlagen töten Insekten und Vögel
5.) Fakten zu Windkraftanlagen – einfach und verständlich

Diese Liste werden wir immer wieder aktualisieren und neue Themenkomplexe ergänzen.

Dürrnhaar, 16. Dezember 2020 Christine Squarra

 

 

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