Am 7. Oktober 2020 stellten Architekturbüros dem Gemeinderat ihre Vorschläge zur Neugestaltung der Ortsmitte in Großhelfendorf vor. Auch eine Vertreterin der Regierung von Oberbayern, die über eine Förderung des entstehenden Wohnraums entscheidet, stand für Fragen und die erste Beurteilung bereit. Im neuen Zentrum soll die Bücherei, das Büro des Wasserversorgungsverbandes, der Verein Dorfleben&Soziales, Besprechungs- und Veranstaltungsräume, eine Tagesbetreuungsstelle und eine Arztpraxis unterkommen, sowie eine Eisdiele oder Café für den gesellschaftlichen Anziehungspunkt sorgen. In den Obergeschossen sind 2-3-Zimmer-Wohnungen und Einheiten für Betreutes Wohnen geplant. Ein weiteres Kriterium ist die Belebung des Ortskerns, der die Bürger*innen zum Verweilen einlädt. Er soll zudem über ein Freigelände verfügen, das für vielfältige Veranstaltungen nutzbar ist und die Umgebungsbebauung einbindet.

Bild: Detailaufnahme eines Entwurfs, Hermann Klein

Die Aufgabe wurde von den Architekturbüros auf unterschiedliche Weise angegangen. Dazu wurden vier Ansätze präsentiert. Anordnung und Zahl der Gebäude, die gemeinschaftliche und variable Nutzung von Räumen, barrierefreie Gestaltung, zukunftsorientierte Energieversorgung & Klimafreundlichkeit, Verkehrsberuhigung sowie die Einbettung in die dörfliche Umgebung waren wichtige Aspekte. Der Gemeinderat diskutierte die Vorschläge eingehend und war sich letztlich völlig einig, zwei besonders gefällige und durchdachte Lösungen weiter zu verfolgen. Diese sollen in einer Bürgerversammlung noch dieses Jahr den Ayinger*innen vorgestellt werden (so Corona das zulässt).

Aying, 28, Oktober 2020 Hermann Klein

 

Verwandte Artikel

Kommentar verfassen

Artikel kommentieren


* Pflichtfeld